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8 wichtige Fragen an den Babysitter

Tipps für das Babysitter Interview

Sie haben einen potentiellen Babysitter gefunden. Welche Fragen an den Babysitter Sie während des Bewerbungsgesprächs unbedingt stellen sollten, erfahren Sie hier.

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben einen potentiellen Babysitter gefunden. Nun geht es in die nächste Runde: Zeit für das Bewerbungsgespräch. Welche Fragen an den Babysitter Sie dabei unbedingt stellen sollten, erfahren Sie hier.

1. Fragen zur Person

Diese Fragen gehören zur Routine, sollten in einem Interviw mit dem Babysitter jedoch nicht fehlen. Schließlich möchten Sie die Person kennen lernen, die zukünftig auf Ihre Kinder aufpasst. Stellen Sie Fragen nach Hobbys und Alltagsleben des Bewerbers. So erhalten Sie einen ersten Eindruck und brechen ganz nebenbei das Eis.

2. Erfahrungen/ Referenzen

Fordern Sie Referenzen ein. Eventuell hat der Bewerber bereits über Betreut.de als Babysitter gearbeitet. Besitzt der Bewerber Beurteilungsschreiben von anderen Familien? Stellen Sie Fragen über die ausgeübten Tätigkeiten, was hat Ihnen bei Ihrem letzten Babysitter-Job am meisten Spaß gemacht? Was eher weniger? Gut geeignet sind an dieser Stelle auch Fragen wie: Wie würden Sie handeln, wenn…. (Bewerber vervollständigen an dieser Stelle den Satz)

3. Motivation

Finden Sie heraus, warum der Bewerber als Babysitter arbeiten möchte. Zugegeben, in erster Linie gehen wir des Geldes wegen arbeiten. Aber ist das alles? Da es sich bei der Betreuung Ihrer Liebsten um einen verantwortungsvollen Job handelt, sollten Sie sicher stellen, dass der Bewerber auch weitere Ambitionen mitbringt und seine Arbeit gerne ausübt.

 4. Wertevermittlung/ Weltanschauung

Da der Babysitter zukünftig viel Zeit mit Ihrem Kind verbringen wird, kann es interessant sein, zu erfahren, wie er zu bestimmten Themen steht. Ist Ihnen beispielsweise eine antiautoritäre Erziehung wichtig? Legen Sie Wert auf eine positive Erziehung? Sprechen Sie diese Themen an. Somit lernen Sie den Bewerber näher kennen und beugen potenziellen Streitpunkten vor.

 5. Individuelle Fragen an den Babysitter

Da jeder unterschiedliche Vorstellungen hat, stellt auch jeder unterschiedliche Ansprüche an einen Babysitter. Benötigen Sie beispielsweise Unterstützung beim Abholen von der Schule oder für Fahrten zum Sportverein? Falls ja, sollten Sie während des Interviews unbedingt nach den Fahrkenntnissen Ihres Bewerbers fragen. Besitzt dieser ein eigenes Auto? Fährt er unfallfrei? Wäre er bereit, das Mittagessen vorzubereiten oder die Kinderzimmer aufzuräumen? Ganz nach dem Motto: Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig fragen, sollten Sie nun alle für Sie relevanten Punkte bedenken.

 6. Stärken und Schwächen Ihrer Kinder

Sprechen Sie über Ihre Kinder. Was machen sie gerne in ihrer Freizeit? Malen, Basteln, Klettern? Sind sie in einem Sportverein?  Haben sie Spaß an Musik? Aber auch Ängste, wie zum Beispiel Angst vor der Dunkelheit, sollten an dieser Stelle zu Wort kommen. Hat Ihr Kind Probleme oder Streit in der Schule? All diese Informationen sind wichtig für den Bewerber. Er bekommt dadurch ein Gefühl für Ihre Kinder, kann selbst einschätzen, ob er der Richtige für Sie ist und kann sich entsprechend mit spannenden Spielen und Aktivitäten vorbereiten.

 7. Das Kennenlernen zwischen Babysitter und Kind

Falls Sie nach dem Babysitter-Interview überzeugt von dem Kandidaten sind, sollten Sie ihm die Möglichkeit geben, sein Talent aktiv unter Beweis zu stellen. Ob das Zusammentreffen direkt nach dem Gespräch stattfindet oder Sie sich zu einem zweiten Treffen verabreden, liegt ganz bei Ihnen. Eventuell laden Sie den Babysitter zum Mittagessen ein? Dabei können Ihre Kinder den Babysitter in ihrer natürlichen Umgebung kennenlernen. Die Zeit nach dem Essen kann zum Spielen genutzt werden. Dabei können Sie sich zurückziehen und den Babysitter aus der Ferne beobachten.

 8. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl

Nachdem das Gespräch und das erste Kennenlernen der Kinder stattgefunden haben, liegt es bei Ihnen, eine Entscheidung zu treffen. Gerne würden wir Ihnen ein Regelwerk bereitstellen, welches Ihnen die Entscheidung abnimmt. Dieses existiert jedoch nicht- aus gutem Grund: Die Bedürfnisse jeder Familie könnten unterschiedlicher nicht sein.

Unser Tipp: Überlassen Sie Ihrem Bauch die letzte Entscheidung. Aus Erfahrung wissen wir, dass Qualifikationen und Referenzen alleine nicht reichen, wenn die Chemie nicht stimmt.



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