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Kind will nicht in den Kindergarten

Kita-Eingewöhnung

Morgens halb acht in Deutschland: Tränen, Geschrei und böse Blicke. Vor dem Eingang der Kita klebt Finn am Hosenbein seines Vaters. So wie ihm, geht es einigen Kindergartenkindern. Sie möchten nicht in die Kita.

Das Tor in die Spielstätte ist durchschritten, Papa geht mit Finn zu Frau Weber und den anderen Kindern hinüber. Drei, zwei, eins…wie auf Kommando geht es wieder los: der allmorgendliche Katzenjammer. Finn mag den Kindergarten nicht.

 

Viele Kinder haben solche Phasen der Abneigung gegen den Kindergarten. Oft sind das gerade jene Kinder, die den Weg zur Kita anfangs noch voller Begeisterung antraten. Psychologen, Familienberater oder Pädagogen setzen sich seit Jahren mit dieser Thematik auseinander.  Sie beschäftigten sich in diesem Zusammenhang vor allem mit Bindung zu Eltern und fremden Personen und gelangen zu unterschiedlichsten Lösungen. Kein Wunder, denn jedes Kind ist anders. Mit einigen Einblicken in verschiedene Ansätze möchten wir auch Ihnen ermöglichen, den Schlüssel zum Kindergarten-Glück Ihres Kindes zu finden.

Elterliche Begleitung bei der Eingewöhnung

Bei Kindern, die neu im Kindergarten sind, tritt diese Situation häufig auf. Das liegt an der Umstellung, die der Sprössling bewältigen muss: Auch, wenn Sie die perfekte Kinderbetreuung und das passende Kindergartenkonzept für Ihren Sprössling herausgesucht haben – er ist in einer völlig neuen Umgebung, getrennt von Eltern und nur von fremden Menschen umgeben. Die ersten Bindungspersonen fehlen. Das erzeugt eine Überforderung, die ohne angemessene Beteiligung der Eltern kaum gemeistert werden kann. Für die erste Zeit empfiehlt es sich nach Hans-Joachim Laewen u.a. („Die ersten Tage – ein Modell zur Eingewöhnung in Krippe und Tagespflege“), mit vor Ort zu bleiben und den Nachwuchs an die neue Umgebung heranzuführen sowie am Nachmittag über das Erlebte zu reden.

Eine gute Kita bindet Sie als Eltern in den Eingewöhnungsprozess mit ein und teilt die Fortschritte Ihres Kindes mit Ihnen.

Reden über Kummer

Wenn Ihr Kind beim Thema Kindergarten schlechte Laune bekommt, gehen Sie auf Ursachenforschung. Möglicherweise können Sie Problemen so schon entgegenwirken. Dr. Andrea Schmelz, ehemalige Chefredakteurin des Elternratgebers „Gesundheit & Erziehung für mein Kind“ rät Eltern, ihre Kinder in einer ruhigen Minute zunächst zu fragen, worum es bei ihrem Kummer geht. Rollenspiele mit den Stofftieren im Kindergarten können hierbei vielleicht helfen. Dennoch ist ein solches Gespräch wohl weniger angebracht, während die noch Tränen fließen. Einen wichtigen Zugang finden Sie natürlich über die PädagogInnen vor Ort. Sie können sowohl Ihr Kind tagsüber beobachten und unterstützen als auch Ihnen ein paar Tipps für daheim mitgeben.

Tränen beim Abschied

Dass Kinder beim Abschied von den Eltern gerade in der Anfangszeit weinen, sieht Dr. Fritz Jansen, Co-Autor des Buches „Erfolgreich erziehen: Kindergarten- und Schulkinder“ als Teil eines normalen Eingewöhnungsprozesses an. Seine Devise lautet: So schwer es fällt, Eltern sollten trotzdem gehen. Ein kurzer Trost sei natürlich angemessen, denn Ihr Kind möchte jetzt zusätzliche Zuwendung. Vielleicht bitten Sie die Erzieherin oder den Erzieher, Ihren Nachwuchs abzulenken, während Sie gehen und fragen später, wie lange Ihr Kind noch geweint hat. Wenn jeden Tag eine kleine Verbesserung zu erkennen ist, müssen Sie sich keine großen Sorgen machen, so Jansen. Geben Sie dagegen häufiger nach und nehmen Ihr Kind wieder mit nach Hause, verwehren Sie ihm die Chance, seine Angst zu verlieren. Sollten Sie große Bedenken haben, Ihrem Kind ginge es mit dem Start im Kindergarten nicht gut, ist es laut Jansen empfehlenswert, eine Beratung aufzusuchen.

 

Die Wiener PädagogInnen Maria Fürstaller, Antonia Funder und Wilfried Datler hingegen würden nicht nur Tränen als offensichtlichen Indikator für Trennungsängste ausmachen. Sie beziehen auch Kinder, die ihre negativen Gefühle aufgrund möglicherweise vormals ausbleibender Sensibilität der Eltern nicht so offensichtlich zum Ausdruck bringen, mit ein. Diese Anschauung erfordert von der Kita, dass auch Monate nach dem Eintritt differenziert auf die Bedürfnisse und Ängste der Kinder eingegangen wird. Ziel von Eltern und PädagogInnen sollte es sein, dass der Kindergartenbesuch angenehm und interessant empfunden wird. Notwendige Bedingung hierfür ist den Wiener PädagogInnen zufolge eine intensivere Ausbildung der ErzieherInnen.

Kleine Zeichen durch den Tag

Die häufigsten Ursachen für den Kindergarten-Widerwillen sind Trennungsängste, die besonders in der Eingewöhnungsphase vorkommen können. Verkürzen Sie den Kleinen die Zeit in der Einrichtung diesbezüglich vielleicht ein wenig, indem Sie es später hinbringen und früher wieder abholen. Außerdem können Sie kleine Aufheiterungen in den Tag einbauen: Das Lieblingskuscheltier kann im Rucksack warten, eine kleine Überraschung in der Brotbüchse versteckt werden oder ein Herzchen auf den Arm gemalt werden („Mama und Papa denken an dich, wenn du das Herzchen anschaust“). Zudem müssen Sie selbst reflektieren, ob Sie Probleme mit dem Kindergarten oder dem Loslassen haben/hatten. Lösen Sie Ihre innerlichen Knackpunkte, denn Ihr Kind spürt sie.

Langeweile ausschalten

Wenn Ihr Kind aus Gründen der Langeweile nicht in den Kindergarten möchte, motivieren Sie es, empfiehlt Dr. Schmelz. Ein Extra-Leseabend oder ein toller Ausflug können Wunder wirken. Zeigen Sie all die Vorteile der Kita auf: die tollen, anderen Spielsachen; viele Freunde; ein Spielplatz; die lustigen Ideen der ErzieherInnen etc. …  Schmelz weiß, dass die Neugier der Kleinen nach einigen Wochen verfliegt und bringt das Zugeständnis eines Fehltages als Notfall-Lösung an. Sie rät hierbei, in diesem Fall klarzumachen, dass es sich nur um eine Verschnauf-Pause handelt, damit das Kind kein Gefühl des Misserfolgs bekommt.

Integration in die Gruppe

Wenn Ihr Kind Schwierigkeiten hat, sich in die Gruppe zu integrieren, kann es helfen, morgens als Erster da zu sein. So gesellen sich alle Neuzugänge direkt zu Ihrem Kind, das möglicherweise auch das begehrteste Spielzeug genommen hat. Auch die Einladung einiger Kinder, mit denen Ihr Kleines gern Kontakt hätte, zu Ihnen nach Hause kann Wunder wirken.

 

Wie lange Ihr Kind für die Eingewöhnung im Kindergarten braucht, ist weder vom Alter noch von Ihnen abhängig. Jedes Kind fühlt sich zu einem anderen Zeitpunkt bereit für den Kindergarten und braucht seine eigene Zeit, um sich dort einzugewöhnen.

 

Wir freuen uns über Ihre Erfahrungen und Tipps für andere Eltern, die Ihrem Kind in den ersten Wochen geholfen haben.

 





Kommentare
  1. Kind will nicht in den Kindergarten
    Nicole | Montag,November 04.2013

    Meine tochter(3) befindet sich grad in dieser phase. Nichts hilft. Weder ruhiges zureden,noch lockungen mit überraschungen. Jeden morgen riesen geschrei,schon halbe krämpfe in der kita. Sie sagt mir aber auch nicht wieso sie nicht gehen mag.hab schon alles probiert und bin verzweifelt. 🙁

  2. Kind will nicht in den Kindergarten
    Christina | Dienstag,November 05.2013

    Haben Sie ein schlechtes Gewissen gegenüber ihrer Tochter?Häufig ist das größte Problem „Mutter oder Vater“ … In den Ursachen stehts auch nochmal gut beschrieben….es ist absolut normal wenn ein Kind erstmal weint in den ersten Wochen….eigentlich zeigt das Kind wie eng die Bindung ist dadurch(siehe dazu Bindungstheorien).Nur kein schlechtes Gewissen haben-das spüren die meisten Kinder…und was machen Sie:Sie schreien ….also hat Mutter schlechtes Gewissen evtl….Kind spürt :Mutter reagiert….ich kann aus eigener Praxis Erfahrung sagen:die Kinder von Müttern ohne schlechtem Gewissen waren schneller eingewöhnt als die mit schlechtem Gewissen…liebevolle Verabschiedung und mit fester Stimme dieses und dann GEHEN!Nicht noch großartig an der Tür rumstehen…..das bringt meistens gar nichts …nur mehr Unruhe für alle….Und wenn Kita zu früh ist – kann auch manchmal vorkommen-jedoch eher im U3 Bereich …

  3. Kind will nicht in den Kindergarten
    Marc | Montag,Januar 20.2014

    Guten Tag, unsere Tochter will seit der Geburt ihres Bruders und zwei Wochen zuvor nicht mehr in den kindi!Was sollen wir tun Sie weint und das sehr stark!Komischer Weise weint sie dann nur 10 min und hat dann Spaß allerdings wenn sie zuhause ist will sie nicht mehr und sagt das sie morgen nicht geht!! Was sollen wir nur tun es tut weh wenn sie so weint

  4. Kind will nicht in den Kindergarten
    caju | Donnerstag,August 07.2014

    Die Kleine weiß schlichtweg, dass sie wegen des Nachkömmlings eh zu Hause sind. Das Problem ist hier sicher nicht die Kita selbst, sondern eher: Warum muss ich dahin, obwohl mein kleiner Bruder bei Mama bleiben darf. Das ist Eifersucht und die kommt bei älteren Geschwistern oft durch wenn sich spät nochmal Nachwuchs einstellt.

  5. Kind will nicht in den Kindergarten
    Selina | Sonntag,Oktober 12.2014

    Mein Sohn ( 2 Jahre) hat seit 3 Wochen Eingewöhnung! 2 Wochen lang war ich mit vor Ort und in der Gruppe, schon dort kam er immer wieder zu mir gerannt anstatt mit den anderen zu spielen oder mal alleine schauen zu gehen. Seit letzter Woche bringe ich ihn um 9.00 uhr hin und um 10 Uhr gehe ich ihn wieder holen, schon bevor wir ans Auto gehen um uns auf den Weg zum Kiga zu machen gehts los mit : nein hier bleiben (zuhause) , im Kiga dann geht es sofort weiter nachdem wir die schuhe gewechselt und die Jacke ausgezogen haben : Mama arm, Mama arm und weinen ! Kaum auf dem Arm der Erzieherin schreit er dann richtig los! Ich verabschiede mich immer schnell und ohne mir was anmerken zulassen ( auch wenns sehr schwer fällt da er wirklich herzzerreißend weint) und sage ihm : Mama kommt dich gleich wieder abholen! Viel Spaß mein Schatz! … Nach der Stunde komme ich am Kindergarten an und hoffe immer schon das es besser geworden ist ABER! >.< falsch gehofft … Die Erzieherin meint dann immer : Er weint , hört ganz ganz kurz auf für ca 5 sekunden und fängt dann wieder an mit Mama rufen an die Tür laufen und weinen ! Wenn ich dann zur Tür komme und er mich sieht fängt er direkt an zu Weinen und klammert sich ganz fest an mich! … Ich weiß es ist noch früh und manche Kinder brauchen lange aber seitdem er Kiga Eingewöhnung hat bleibt er auch nichtmal ne halbe Stunde am Wochenende bei Oma und Opa! … Was kann ich denn tun um meinem Kind das loslassen zu erleichtern?! Die Erzieherin meinte er würde einfach sehr stark an mir hängen und hat es deshalb sehr schwer mit dem loslassen … Über jeden Tipp bin ich sehr dankbar …

  6. Kind will nicht in den Kindergarten
    Simone | Donnerstag,November 27.2014

    Mein Sohn Lukas (wird im März 4) geht seit Anfang September in den Kindergarten. Leider haben wir nach wie vor jeden Morgen im Kindergarten das selbe Theater weil er nicht will dass ich wieder gehe.Ab und zu sagt er auch zu hause, dass er dort nicht mehr hin will und einfach ab morgen nicht mehr geht.Bin nach mittlerweile fast 2 Monaten mit den Nerven am Ende, weil ich nicht weiß ob es das richtige ist, was ich mache. Am Anfang habe ich es ja noch verstanden, war auch die erste Woche bei ihm im Kindergarten und habe es jetzt auch so geregelt, dass er nicht zu lange bleiben muss und früher geholt wird.Das große Problem ist auch, wenn er soviel weint übergibt er sich meistens und das ist im Kindergarten dann echt schon mühsam. Ich renne dann mit ihm ins Klo und wenns blöd geht, kann ich ihn dann auch noch umziehen. Wobei ich schön langsam glaube das ist ein wenig Berechnung dass ich länger da bin.Hat jemand Erfahrung? Gibt es wirklich Kinder bei denen es mit der Eingewöhnung so lange dauert?Er spielt dann den ganzen Vormittag ohne irgendwelche Probleme, ist nie traurig oder weint, weil er nach Hause möchten.Bin wirklich am Ende mit meinen Nerven und der Kraft nach diesen fast 15 Wochen. :o(Liebe Grüße Simone

  7. Kind will nicht in den Kindergarten
    steffi | Montag,Dezember 15.2014

    Hallo. Ich habe das selbe Problem mit meinem Sohn seit 5 Wochen. Darf ich fragen wie es bei ihnen jetzt ist?

  8. Kind will nicht in den Kindergarten
    Bine | Montag,Januar 05.2015

    Mein kleiner ist 2,5 Jahre und geht seit Anfang Juni 2014 für 5 Std./Tag in die KiTa und es ist jeden Morgen die Hölle. Er wehrt sich total dagegen. Die erste Frage, wenn er morgens aufwacht ist: muss ich in die Kita. Wenn ich ja sage, geht das Geschrei (er ist richtig sauer)los bis ich ihn in der Kita abgegeben habe. Ich versuche immer fröhlich und zuversichtlich zu bleiben aber wenn ich auf dem Weg zur Arbeit bin, kann ich die Tränen auch nicht mehr stoppen. In der Kita angekommen dauert es lt. Erzieherinnen keine 2 Minuten und er spielt als wäre nichts gewesen. Wenn ich ihn dann nachmittags frage, wie es heute war, sagt er das alles gut war und ist auch fröhlich. Brauch dann zu Hause nur eine kleine Auszeit (hinlegen und Buch gucken). Wenn ich ihn zu Hause nochmal was frage bzgl. Der Kita (was die schönes gemacht haben z.B.) ignoriert er meine Fragen einfach. Ich weiß nicht mehr weiter….

  9. Kind will nicht in den Kindergarten
    Selina | Donnerstag,Januar 08.2015

    Also mittlerweile schreit er nur noch wenn ich ihn hinbringe , dann dauert es dort ca. 5 Minuten und er hat sich beruhigt .. allerdings fängt er dort an zu jammern sobald die Gruppentür aufgeht und er denkt ich würde in der Tür stehen …Wenn ich ihn dann Mittags abholen komme fängt er auch wieder an zu „jammern“ und zu „weinen“ ( es kommt dabei kein tränchen) … Was der absolute knaller ist : er schläft sogar im Kindergarten 😀 niemand hat das glauben können .. aber siehe da er macht es …Also wie sie lesen können hat sich die Situation deutlich gebessert .. das jammern was er da macht damit versucht er nur uns weich zu bekommen , die Kiga Lehrerin meinte das die einen bei der Eingewöhnung und am Anfang weinen und jammern und die anderen fangen dafür mitten im Kingergartenjahr an … Sie müssen auch beruhigter an die Sache ran gehen .. vlt. können Sie von außen beobachten wie sich ihr Kind schlägt .. wir müssen gezwungener maße an einem grrooßßenn Fenster vorbei wo durch wir ihn beobachten konnten und ich sehen konnte das er am spielen war .. das hat mich ungemein stark gemacht und von dem tag an ging es bergauf ..Ich weiß das es sehr schwer is da man ein schlechtes Gewissen bekommt sobald man ihn weinend bzw, jammernd an die Erzieherin abgibt ABER! sie werden merken das es von Tag zu Tag besser wird und er sich an das neue „Leben“ gewöhnt :)Ich schicke ihnen ganz ganz viel Kraft für die weiterezeit und ich weiß das sie bald auch sagen können .. mein kind geht in den kindergarten und hat spaß dabei 🙂 … vertrauen sie mir .. auch wenn es jetzt wirkt als würde es nie gut gehen ! .. Kopf hoch!

  10. Kind will nicht in den Kindergarten
    Selina | Donnerstag,Januar 08.2015

    Das gleiche haben wir auch ..Auch ich ging am Anfang „stark“ aus der Kiga, bog aus der Straße ab und schon liefen die Tränen …Meine Schwiegermutter sagte zu mir dann immer : Kopf hoch! Jedes Kind muss da durch , jeder hat das mitgemacht , es ist was neues für das Kind und er brauch Zeit!Er geht jetzt mittlerweile seit ein paar Monaten in die Kiga und weint/jammert trotzdem noch wenn ich ihn hinbringe , andere machen es am Anfang des Kigas und andere die schon länger dort sind und dies noch nie gemacht haben machen es dann mittendrin.Wenn ich ihn abholen gehen jammert er auch und wenn ich ihn frage wie es war : schön .. Kaum sind wir zuhause .. geht er in sein Zimmer spielt für sich ganz alleine und Antwortet mir auf keine Frage bezüglich des Kindergartens ..Ich hab da mal drüber gelesen das Kinder damit ganz alleine kommen und man sie nicht zwingen bzw drängen soll … Ich weiß selbst das es sehr schwer ist und man wissen will was sein Schatz den ganze Tag gemacht hat ABER er brauch seine Zeit , irgendwann wird er Heim kommen und warscheinlich nicht mehr aufhören darüber zu reden 🙂 …Ich mache es mittlerweile so das ich Ihn nur einmal im Kiga frage wenn ich ihn am Anziehen bin was er so gemacht hat( was er mir dann auch in kurzen Sätzen erzählt) und danach nicht mehr … Manchmal auf der Auto fahrt nachhause kommt er dann mit zb. Nikki hat die Puppe kaputt gemacht aber mehr auch nicht …. Wenn sie älter sind kommt das bestimmt von ganz alleine .. hier ist es auch wieder die Zeit die wir ihnen lassen müssen ( auch wenn es schwer fällt 🙁 ) …

  11. Kind will nicht in den Kindergarten
    Nicole | Dienstag,März 10.2015

    Warum muss man sein Kind eigentlich weinend zurück lassen? Schnell verabschieden und dann gehen ! Finde ich nicht normal. Das würde eine Mutter doch sonst auch nicht tun oder ? Ich finde das Prinzip ein Kind auf biegen und brechen zu intigrieren nicht ok. Und wenn man als Mutter das Gefühl hat, man hat ein schlechtes Gewissen, dann sollte man vielleicht darauf hören! Vielleicht sind beide noch nicht soweit und brauchen noch Zeit. Oder es passt einfach nicht mit der Erzieherin oder der Gruppe . Ich persönlich finde es schadet dem Vertrauensverhältnis, wenn ich mein Kind weinend (bei anfangs für das Kind noch Fremden) zurücklasse und so tue als sei das normal, natürlich hört das Kind dann irgendwann auf zu weinen – was bleibt ihm sonst übrig?

  12. Kind will nicht in den Kindergarten
    tanja | Mittwoch,März 18.2015

    Hallo zusammen ich bin ratlos und versuche auf diese Weg irgendwelche Rat mir holen. Und zwar….Meine Tochter ist letzte Jahr im September drei geworden. Auf den Kindergarten hat sie voll gefreut. Erste drei tage war super und ich dachte oh ist das toll.Das vierte Tag hat sie angefangen zu weinen, und tage später wollte sie gar nicht trennen von mir.Aus Kindergarten haben mich angerufen und gesagt das sie schaffen nicht beruhigen mein Kind.Zwei Wochen später hat mir Erzieherin gesagt das es zu anstrengend ist mit ihr weil sie hört auf nicht zum schreien und ich soll probieren wieder in paar Monaten. Ich hab gedacht es ist vielleicht nicht schlecht versuchen in andere Kindergarten anmelden.Jetzt ist es dritte Woche das sie geht.Erste Woche waren wir zwei Stunden, was ok..Sie hat sich gefreut auf nächste Woche.Das zweite Woche war gut und war Sie bis 1 Ihr.Diese Woche gleich am Montag hat meine Tochter angefangen zum weinen trotzdem hat sie sich schnell beruhigt und war ok.Gestern das gleiche.Heute wollte sie gar nicht in Kindergarten, ich bin geblieben zwanzig Minuten in Gruppe und dann musste sichich gehen.Meine Tochter hab ich gelassen weinnend. Meine Seele hat wehgetan aber ich hab gedacht sie beruhigt sich wieder.Um 1 Uhr wo hab ich sie abgeholt die Erzieherinn hat mir gesagt sie war schwer zu beruhigen und war anstrengend für sie.Ich weiß nicht was soll ich machen??? Ständig frag ich mich wie die manche Mutter schaffen es ohne Probleme das mit Kindergarten das es klappt und bei mir läuft schon wieder schief.

  13. Kind will nicht in den Kindergarten
    Dennis | Samstag,Juli 25.2015

    Was kann ich machen mein kind will nicht in dir Kita gehen was kann ich machen ???

  14. Kind will nicht in den Kindergarten
    Lisa Meier | Donnerstag,September 10.2015

    Hallo ich bin Erzieherin, ich habe seit einer Woche ein Kind, dass große Schwierigkeiten hat. Am Anfang ist die Mama mit da geblieben, da war alles in Ordnung. Dass Kind hat gelacht, gespielt usw. Kaum war die Mama Weg hat es geweint. Seit Montag bleibt er eine Stunde alleine bei uns. Er weint bitterlich, möchte sich nicht beruhigen lassen, schaut alle paar Minuten auf den Uhren Zeiger. Die Mama hat mir heute erzählt, dass es ihn Zuhause sehr beschäftigt. Er schläft kaum, nässt wieder ein und macht seiner Mama Vorwürfe, dass sie ihn nicht lieben würde. Dass tut der Mama sehr weh. Die Mama berichtete, dass der Junge das einzige Kind in der Familie sei und deswegen ständig im Erwachsene sei. In der spielgruppe waren die auch, dass war ihm zu laut. Er will gerne seine eigenen Regeln vorgeben, dass macht er bei seiner Mama und bei uns hat er es auch versucht. Er möchte dann nicht singen oder bestimmen wo ich oder meine Kollegin uns hinsetzen oder wir müssen ihm ständig zuhören. Bestimmte Dinge lass ich ihn entscheiden,zB was er tun möchte ‚, aber dass andere geht nicht. Außerhalb des kigas oder mit seiner Mama ist er ein aufgewecktes Kind, dass auch wild sein kann. Er lässt im kiga niemand an sich rsn, er sagt dass er keine Freunde haben möchte etc. was kann ich tun? Wie kann ich das Kind unterstützen?

  15. Kind will nicht in den Kindergarten
    Christine | Donnerstag,November 05.2015

    Hallo Mein Sohn 2 Jahre ist seit Mitte Mai in frühgruppe im Kindergarten er weint jeden morgen extrem klammert sich an mir fest .verwandte sagen ich soll ihn rausnehmen da r noch zu klein ist ich bin mit meiner Kraft am ende und weiß nicht mehr weiter bitte um Hilfe. Grüße Christine

  16. Kind will nicht in den Kindergarten
    Melanie | Donnerstag,November 19.2015

    Hallo ich habe das selbe Problem mein kleiner ist drei Jahre alt. Seit Anfang November geht er in den kiga! Die ersten drei Tage ging es super jetzt hat er mir eine Bronchitis ausgebrühter müsste dann schlagartig wieder daheim sein! Jetzt freut er sich in der Früh auf den Kindergarten sobald er aber Hausschuhe etc ausziehen muss jammert er schon Mama heim oder nicht im Kindergarten bleiben ! Fängt das weinen an und beruhigt sich auch nicht mehr ! Was kann ich tun habt ihr Tipps ??

  17. Kind will nicht in den Kindergarten
    Lisa | Dienstag,Dezember 08.2015

    Hallo, vielleicht ist hier jemand der mir weiter helfen kann, vielleicht auch ein Fachmann/frau, die solche Fälle schon mal hatte und aus Erfahrung sprechen kann. Ich arbeite in einer Kindertagesstätte mit Kindern von 3-6 Jahren. Im August habe ich ein Kind aufgenommen, dass den ganzen Tag weint. Am Anfang der Eingewöhnungsphase hat es immer auf seine Mutter im Flur gewartet, stand an der Tür und hat den Kindern beim Spielen im Außengelände zu geschaut. Nach einiger Zeit faste es den Mut, kam in die Gruppe und tastete sich langsam an das Spielmaterial heran. Fast neun Wochen hat es gebraucht bis das Kind unserer Meinung nach „Angekommen“ war und sich auch den Kindern ein wenig öffnete. Immer wieder haben wir versucht das Kind an verschiedene Spielmaterialien heranzuführen und auch den Kontakt zu den anderen Kindern aufzubauen. Hauptsächlich setzte sich das Kind jedoch nur dazu wenn seine Bezugserzieherin dabei war, ansonsten stand er an der Fensterbank und wartete auf die Mutter. Nach zwei Wochen Urlaub kam das Kind zurück in den Kindergarten und weint seit dem ununterbrochen. Dies ist auch schon eine wieder eine Weile her.Alles was wir ihm anbieten lehnt es ab und weint auf Türkisch nach seiner Mutter. Die Eingewöhnungsphase fand nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell statt. Alle Versuche die wir bisher ausprobiert haben scheiterten und wir wissen nicht mehr, wie wir weiter vorgehen sollen. Gespräche mit den Eltern haben schon stattgefunden und auch sie wissen nicht woran es liegen könnte.

  18. Kind will nicht in den Kindergarten
    Theresa | Mittwoch,Mai 04.2016

    Hallo zusammen, wir haben auch ein Kind im Kindergarten, dass sich bei der Eingewöhnung sehr schwer tut. Die Zeit, in der das Kind und auch die Eltern den Kindergarten in ihren Alltag integrieren wollen, ist durch viele Veränderungen gezeichnet. Das bedeutet für sie, dass viele neue Erlebnisse erst verarbeitet werden müssen. Kinder reagieren dann mit Stress und Weinen. Im Kindergarten kann den Kindern geholfen werden, in dem ihnen gezeigt wird, dass Weinen nicht schlimm ist und die Erzieherin dieses aushält; das Kind also weiterhin bei sich behält, ihn tröstet und mit Spielen und Interessanten Tätigkeiten beginnt. Das Kind lernt mehr und mehr, was es im Kindergarten tun kann, und vor allem, dass es das auch alleine, ohne die Mama / den Papa tun kann. Kinder die eine enge Bindung zu ihren Eltern haben und sich sehr schwer trennen brauchen viel Zeit und geduldige Pädagogen. Wir im Kindergarten wechseln uns auch ab, wer sich um das neue Kind kümmert, damit die Nerven geschont werden. Bisher hat das dann langfristig gut geklappt und die neuen Kinder haben alle Pädagogen als Bezugspersonen akzeptiert und lassen sich immer schnell beruhigen. Für das neue Kind ist es wichtig, auf Spiele, Gruppenaktivitäten und Regeln hingewiesen zu werden, da es am Anfang vielleicht noch gar nicht so viele Eindrück wahrnehmen kann und sich überfordert fühlt. Außerdem finde ich auch wichtig dem Kind wissen zu lassen, das Weinen ok ist, und auch das Vermissen der Mama/des Papas in Ordnung ist; dann aber auch klar gesagt wird, dass es nun im Kindergarten ist, wo es spielen darf, sich wohlfühlen darf und mit die Pädagogen da sind, um zu helfen und aufzupassen – Stichwort „Klare Kommunikation“, „Transparenz“ und „Partizipation“ des Kindes.Vielleicht hilft das noch einigen Fragenden hier im Forum. Alles Gute Euch!

  19. Kind will nicht in den Kindergarten
    Sarah | Dienstag,August 09.2016

    Antwort an Lisa:Das klingt nach einem hochsensiblen Kind. Dass er bestimmen will, wo wer sitzt etc. zeigt einen starken Willen, aber auch feste Rituale, an denen diese Kinder sehr festhalten. Bei uns darf der Papa nie auf Mamas Stuhl sitzen, die Oma nicht Mamas Tasche tragen usw.Er hat auch sehr große Trennungsangst und sich zu integrieren fällt diesen Menschen besonders schwer, Reizüberflutung, viele eigene Gedanke, Unruhe,…

  20. Kind will nicht in den Kindergarten
    Alice | Dienstag,Januar 10.2017

    Guten Tag …ich habe genauso momentan das Problem mit meinen jungen. Er ist aber schon 5 und ist in der großen Gruppe seit einen halben Jahr . Er ist momentan immer sehr zwiegespalten ,entweder weint er nur (wenn es in die Kita geht ,extrem) oder er ist sehr schnell bockig oder hat großen Mund . Ich bin momentan auch echt geschafft, gehe im Schichtdienst . Ich weiss nicht was ich machen soll, außer zu reden und ihn das zu erklären das Mama und Papa arbeiten müssen. Ich hoffe es ist nur eine Phase.

  21. Kind will nicht in den Kindergarten
    Frieda | Samstag,April 08.2017

    Grüß euch Mamas und Papas,bei mir (jetzt 21) war es im ersten Kindergarten Jahr (ich war 4) so ähnlich. Ich hab Rotz und Wasser geheult wenn Mama wieder gegangen ist, weil ich mich ohne sie so gefürchtet hab. Hab dann noch eine halbe Ewigkeit weitergeheult und erst irgendwann zu spielen angefangen – um dann zwischendrin wieder zu heulen.Die reinste Tortur – für mich, meine Eltern und die Kindergartentante.Im Jahr drauf hab ich die erste Woche noch ein wenig geweint, dann hat’s mir aber Spaß gemacht und ich bin richtig gern in den Kindergarten gegangen.Ein paar Jahre später bei meinem Bruder war gleich wie bei mir damals. Er (war auf 4) hat nur geweint und furchtbar Angst gehabt ohne Mama.Er hat dann daheim bleiben dürfen. Nach einem halben Jahr haben sie es wieder versucht, da ist unsere Mama dann bei ihm im Kindergarten geblieben und nach ein paar Wochen hat er dann auch selbständig mit den anderen gespielt, ohne sich um Mama zu kümmern – scheinbar. Beim nächsten Versuch, ihn allein dort zu lassen hat er wieder geweint. Meine Mama hat es dann so gemacht, dass sie am Vormittag einmal gesagt hat, „Schatz ich muss was einkaufen gehen. Wenn der große Zeiger der Uhr ganz oben ist, bin ich wieder da.“ Er war zwar traurig und ein bisschen geweint, aber nicht schlimm. Nach und nach ist Mama halt immer länger weggeblieben, aber mein Bruder wusste immer genau, wann die Mama zurückkommt – wenn der kleine Zeiger da und der große dort ist.Im zweiten Kindergartenjahr hat er sich jeden Tag richtig darauf gefreut, aber eben auf wieder auf’s Heimkommen.Ich denke, mann sollte den Kindern etwas Zeit geben und am Anfang dabei sein.Und dann immer wieder kurz weg. Aber Kinder brauchen dann einen für sie greifbaren Anhaltspunkt, wann die Mama/der Papa wiederkommt. Mit „in einer halben Stunde“ kann ein Kindergartenkind nichts anfangen, aber mit „wenn der große Zeiger wieder ganz oben ist“ sehr wohl.Sollte das alles nichts nützen und das Kind trotzdem weinen, würde ich überlegen es noch ein Jahr zuhause zu lassen und dafür öfter die Nachbarskinder einladen oder bei Oma und Opa lassen und die sollen mal mit den Kindern eine Nachbarschafts- oder Spielplatzrunde drehen wenn beide Elternteile arbeiten müssen (oder in eine Eltern-Kind-Gruppe gehen wenn in der Nachbarschaft keine Kinder sind) und im nächsten Jahr ist es dann so weit und geht richtig gern in den Kindergarten. Alles Gute und liebe Grüße Frieda

  22. Kind will nicht in den Kindergarten
    Ursel Krug | Sonntag,Juni 11.2017

    Die Artikel haben mir gezeigt, daß viele Eltern in der Eingewöhnungsphase Schwierigkeiten mitschreienden Kindernhaben. Aber mir ist aufgefallen, keine Erzieherin hat zu den Eltern gesagt, das Kind kann erst in die Kita, wenn es sich von den Erziehern trösten läßt. Das kann doch nicht sein!!Ich als Uroma mache mir Sorgen. Wie sollen sich die Eltern verhalten?

  23. Kind will nicht in den Kindergarten
    Birgit | Mittwoch,Juli 12.2017

    Bei uns ist es jeden Tag die Diskussion: „Nein ich will nicht in den Kindergarten. Die sind blöd da und es ist mir zu laut und der Tag ist zu lang“. Verstehe ich alles, aber ich kann das nicht ändern. Es ist eine grosse Gruppe, mit den Kindern zu spielen hat er Schwierigkeiten, es ist ein langer Tag“. Deshalb bringe ich ihn morgens später. Aber er jammert immer noch. Mann bin ich froh, wenn der Kleine endlich in die 1. Klasse kommt und dann im Kopf irgendwie reifer ist… und dann ist die doofe Kindergartenzeit endgültig vorbei.

  24. Kind will nicht in den Kindergarten
    Tatjana Eisner | Montag,September 18.2017

    Guten abend. Meine tochter geht sei den 4.9 in den kindergarten hat alles super geklappt nur mein fehler war das sie abgelenkt wurde un ich immer gegangen bin. Un heute hat sie es gemerkt un hat sich reingesteigert und hat einen affekt krampf bekommen. Falls jemand des nicht kennt des ist wenn kinder zu arg trotzen, angst, wut oder erschrecken un sich zu arg reinsteigern, halten sie die luft an un werden bewusstlos 🙁 un jetzt hab ich voll die bauchschmerzen das es morgen früh wieder passiert. Gehe schon die ganze zeit diese Situation im kopf durch.

  25. Kind will nicht in den Kindergarten
    Randolf | Montag,September 25.2017

    Hallo allerseits, mein Sohn ist 4 1/2 Jahre und hat auch schon oft gesagt er will nicht in die Kita. Aber ich bekommees immer wieder hin, dass er doch in die Kita geht. Vielleicht nicht so gern aber er bleibt dort u. weint nur noch selten richtig heftig. Besonders wenn er mal ein paar Tage wegen Krankheit zu Hause bleiben mußte und dann wieder in die Kita gebracht wird quengelt er, er wolle nicht in die Kita. Ich mach das so: – ach, hier zu Hause ist es total langweilig. Deine Freunde sind alle in der Kita. Die warten schon auf Dich. – Papa/Mama muß total viel machen, was Dir keinen Spass macht. Geh lieber spielen im Garten,Basteln usw. mit L. und J. (seine besten Freunde i.d. Kita)- Komm, wir gehen jetzt mal hin und schauen dann ob Du nicht doch dort bleiben willst, hmm? –> wenn wir dort sind zus. mit ihm durch den Kindergarten gehen, alle begrüssen und dann fragen: Gehst ans Fenster und winkst mir noch??? –> das hilft meinem Sohn total gut. – Wenn er dann immer noch klammert, kommt eine der Kindergärtnerinnen und lenkt ihn ab und sagt: guck mal da ist dein Freund J. oder L., die warten schon auf Dich; oder ‚hey N., willst Du ein Bild malen o.ä.- wenns dann immer noch nicht klappt, dann sag ich meistens: Ich bin ganz bald wieder da und hol Dich. Auf geh winken ans Fenster. Und dann gehe ich! Punkt. Dann muß er mal weinen. Aber das vergeht ( bei ihm ) bisher immer schnell. Wenn ich dann wieder komm, um ihn abzuholen, dann freut er sich natürlich überschwenglich. Und dann hat er für diesen restlichen Tag meine volle Aufmerksamkeit! Aber da fällt ihm dann was ein und er spielt auch wieder für sich, weil er weiss, dass ich ihn immer wieder abhole und immer bei ihm bin, wenn er mich braucht. Das sag ich ihm auch. – Oder ich frage, warum er nicht gehen will. Ob er mit seinen Freunden Streit hat oder was ihm nicht gefällt oder ob er sich vielleicht zuletzt weh gemacht hat oder oder oder. I.d. Kita angekommen hake ich dann bei den Erzieherinnen nach wegen evtl. Streits oder ich geh zus. mit meinem Sohn i.d. Kita zu dem betr. Kind, meistens sein bester Freund und frag, was zuletzt los war und schubs beide an, sie sollen sich wieder vertragen –> schwups, alles wieder gut… und schon flitzen die beiden um die Ecke und ich kann beruhigt gehen. Also: es fällt mir/uns immer was ein, wie wir das Nichtwollen umwandeln in Wollen oder Nichtwollen aber ok, Papa komm und hol mich halt bald. Ok. Bei uns klappt das so. Ich hoffe das eine oder andere klappt vielleicht jetzt besser. Aber natürlich ist jetzt Kind anders, hat mehr Ängste egal welcher Art. Manchmal muß ein Kind halt auch mal weinen. Es muß lernen auch mal was alleine zu machen, dass Mama oder Papa nicht immer dabei sind. Das ist wichtig für die Entwicklung. So etwas wie ein Affektkrampf ist natürlich heftig. Hier wäre es schon wichtig mit dem Kind über seine Ängste zu sprechen, soweit das geht. Auf das Kind eingehen und das Abschied nehmen lernen wie ein regelmäßiger Ritus. Immer deutlich zum Kind sagen, dass man jetzt geht, verabschieden mit Umarmung, Küssen, am Fenster winken o.ä. Also eben nicht ablenken sondern den Abschied deutlich machen. Das kann vielleicht etwas dauern bis es klappt, aber irgendwann ist das Abschied nehmen i.d.Kita ein normaler Vorgang geworden. Denn wenn es abgelenkt wird und plötzlich ist Mama/Papa nicht mehr da, nur noch fremde Leute, dann fördert das allzu große Verlassensängste. Man stelle sich vor man ist mit der eigenen Mutter/Vater unterwegs und plötzlich steht neben einem jemand ganz anderes und Mutter/Vater sind weg, ohne etwas zu sagen. Was passiert dann erstmal? (auch wenn man schon älter ist und selbständig ist) Na, man ist wohl erst mal verwirrt ‚Was soll das jetzt?‘ Wo ist er / sie jetzt hin, ohne was zu sagen? Evtl. Panik, OH Gott, Er / Sie läßt mich einfach allein mit denen hier. Ich kann die Leute hier überhaupt nicht leiden, das weiß sie / er doch, oder? … Also: mein Tip ist, immer auch versuchen sich auch in das Kind reinzuversetzen. Aber das wissen die Erzieherinnen auch. Bei unserem Ki.garten habe die Erzieherinnenmir das alles erklärt. Und ich hab auch viel gelesen und an meine eigene Kindheit zurückgedacht. Kurzum, bei uns klappts bisher. Liebe Grüße allerseits und gutes Gelingen.

  26. Kind will nicht in den Kindergarten
    Lucie | Montag,September 25.2017

    Hallo!Mein Sohn (2 Jahre, 4 Monate) sollte ab dem 4.9. in die Kita, dank Erkältung hatte sich dies nun um zwei Wochen verschoben..Am ersten Tag der Eingewöhnung waren wir 1 Stunde dort, wobei er nicht von meiner Seite wich. Am 2. Tag schickte mich eine der beiden Erzieherinnen schon gleich an der Tür wieder nach Hause (war etwas geschockt). Eine Stunde später sollte ich ihn holen – wobei er mich Tränen überströmt empfing (laut Erzieher aber alles gut :-/ ). Einen Tag letzter Woche durfte ich dann komplett da bleiben (2 Stunden), da eine Erzieherin den Tag Urlaub hatte und die andere mit 10 Kindern mehr oder weniger alleine war. Mein Sohn war wieder fast nur bei mir, wenn überhaupt beschäftigte er sich mal für 5 Minuten, danach kam er wieder halb weinend auf mich zu, nahm meine Hand und sagte „Mama heim, bitte“ ..Das ging die ganzen 2 Stunden..Er machte auch weder Spiele oder sonstiges mit, aß und trank nichts.. Da mache ich mir als Elternteil schon Gedanken..Laut Erzieherinnen lässt er sich schnell beruhigen und spielt dann und wenn ich dabei bin und er ja eig. weiß das Mama in der Nähe ist und sich „gehen“ lassen könnte, will er trotzdem heim und weint..ist das normal?Heute hatten wir sein Kuscheltier, die Muh mit. Als wir noch im Auto saßen, sagte er zu mir das die Muh heim will, die hat Angst. War dann eine 3/4 Stunde mit dort, er hat gespielt ect, als ich mich verabschiedete und sagte das ich gleich wieder komme, war alles uninteressant und er weinte bitterlich. Eine Stunde später holte ich ihn dann wieder ab, er stand eher teilnahmslos neben den anderen Kindern. Laut Erzieherin aber wieder alles ok.. Mir allerdings zerreißt es das Herz in so bitterlich weinen zu sehen und zu wissen das er nicht in die Kita will..

  27. Kind will nicht in den Kindergarten
    Janine Leber | Freitag,Oktober 06.2017

    Meine kleine ist 2.5j. Anfangs konnten wir sie gar nicht vom Kindergarten wegholn da hat sie geweint wenn man sie abgeholt hat!und keinen monat später das komplette gegnteil.. ich versteh es nicht ..nichts hilft.. auf dem hinweg ein wenig geraunze aber da kann man sie noch gut ablenken kaum betreten wir den Kindergarten fängt es an… an manchen tagen beruhigt sie sich nicht mal! Bis ich sie wiederabhole wie heute sie hat seit in der früh um halb 9 bis 12 durch geweint und geraunzt ab und zu kann man sie ablenkn und dann ists angebl. Wieder vorbei laut tante…. bin mit meinem latein am ende .. nichts hilft bin auf bachblüten gestossen als spray angeblich soll das helfen. .. aber ich bin mir da nicht so sicher … hoffe es wird bald besser

  28. Kind will nicht in den Kindergarten
    kimmi | Sonntag,Februar 25.2018

    Wie wäre es denn einfach wieder mehr seinem Gefühl zu vertrauen und auf das ,was man sieht und hört-anstatt auf die „Erzieher“ bei denen ja immer alles in Ordnung ist!Die kleinen weinen vor Angst nach ihren Mamas. Das ist nicht normal.nicht in der „eingewöhnungsphase“ und auch sonst nicht!!!das sind echte Bedürfnisse der Kinder,die gehört werden und nach denen dann auch gehandelt werden sollte!Hört auf euer Gefühl und lasst euch von dem gerede der Erzieherinnen nicht verunsichern!!! Die sagen,dass alle so!dass dies leichter haben.die haben nämlich keine Lust,dass die Eltern so lange mit im Kindergarten bleiben,bis die kleinen wirklich richtig eingewöhnt wären und die Eltern ohne Tränen und gechreie beruhigt gehen könnten.Ich denke das wäre möglich,wenn das Kind soweit ist(das kann mit drei,vier,fünf oder sechs Jahren,oder auch evtl gar nicht sein) und man nicht gleich am zweiten Tag schon weggeschickt wird,oder nach einer Woche….oder einem Monat!Aber das will und kann der Kindergarten nicht leisten…..da soll jedes Kind funktionieren,dass sie keinen grossen Aufwand damit haben…Deswegen wird den Eltern das Lügenmärchen von ‚weinen ist normal‘ und ’nach 5minuten hat er/sie aufgehört zu weinen und schön gespielt.‘ erzählt.Ach ja?das wissen wir leider nicht,ob das so war……das soll alles das Gewissen der Eltern beruhigen,die zurecht ein schlechtes haben-handeln sie ja gegen ihre und vor allem gegen die Gefühle ihres Kindes!Wobei das Kind die Gefühle ja deutlichst zeigt!! Die Eltern erkennen das,gehen selber mit Tränen in den Augen weg,lassen sich durch solche ‚kompetenten‘ erzieherausagen verunsichern.Hört auf euer Kind und euer Gefühl. Ihr könnt soviel von der Bindung zu euch und eurem Kind zerstören….Kindergarten ist keine Pflicht!!! Er sollte im besten Falle Spaß machen.Betreut euer Kind,falls es möglich ist selbst! Oder überlegt,wie ihr es vielleicht möglich machen könntet(oma,opa,evtl tagesmutter,persönlich einschränken bei den Ausgaben und noch zu Hause bleiben) diese kurze Zeit geht so schnell vorbei und ist doch so schön und wichtig!Arbeiten kann man dann evtl noch lange genug(oder eine selbstständige Tätigkeit von zu Hause aus kommt vielleicht in Frage?)Ihr liebt euer Kind….für die Erzieherinnen ist es nur eins von vielen,das ist nur deren Beruf…..Ich wünsche allen Mamas und Kindern Zuversicht und Selbstvertrauen in sich und ihre Fähigkeiten zu vertrauen und die Stärke,den ganzen anderen Meinungen zum trotz, das richtige zu tun und mit ihrem Kind glückliche und unbeschwerte Tage zu erleben!Habt den Mut eure Meinung zu vertreten und gegen den Strom zu schwimmen,wenn ihr fühlt,dass das richtig ist!!!!!

  29. Kind will nicht in den Kindergarten
    Nadine | Donnerstag,März 22.2018

    Liebe Leute! Vielleicht solltet Ihr Euch mal fragen in welchem Alter Kinder bereit sind sich aus der engen Bindung von Mutter und Vater zu lösen. Das ist nämlich bei vielen Kindern erst mit 4 Jahren. Wenn man nicht muss kann man die Zeit doch den Kindern geben

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