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Die perfekte Gartenausrüstung

Ausstattung für den Hobbygärtner

Der erste eigene Garten! Nun kann es los gehen – zumindest fast. Die nötigen Gerätschaften fehlen noch? Wir wissen, was die perfekte Grundausstattung für den neuen Hobbygärtner ausmacht.

Ausstattung des Hobbygärtners

Bevor es überhaupt an den Geräteschuppen geht, muss sich der Hobbygärtner an die eigene Nase fassen: Zum Schutz vor Verletzungen und unnötigen Verschmutzungen sind Gartenhandschuhe und die geeignete Arbeitskleidung samt Schnittschutzhose und festem Schuhwerk empfehlenswert. Für entsprechend laute oder riskante Arbeiten sind auch eine Schutzbrille oder ein Gehörschutz angebracht.
Denken Sie besonders im Hochsommer an genügend Sonnencreme auf Ihrer Haut und resümieren Sie gedanklich, ob Ihr Impfschutz noch aktuell ist. Die Tetanusimpfung sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden. Sie schützt vor bakteriellen Erregern, die vor allem im Boden lauern und über kleine Wunden in den Organismus eindringen. Um einer gefährlichen Hirnhautentzündung (Meningitis) vorzubeugen, legen Ärzten nicht nur in Zeckengebieten eine FSME-Schutzimpfung im Fünfjahresturnus nahe.

Gartenkulisse – Rasen, Hecke, Büsche, Bäume

Bei einem Garten mit Rasen ist der Rasenmäher eine der wichtigsten und ersten Anschaffungen. Hier besteht die Wahl zwischen Elektro- und Benzinrasenmäher, wenn man nicht gerade einen Roboter besitzt, der die Arbeit verrichtet. Die Entscheidung sollte sich nach der Rasenfläche richten: Für Grundstücke bis 200 qm reicht oftmals ein Elektro- oder Akkumäher. Bei starken Verwinkelungen, kleinen Hügeln oder vielen Büschen und Bäumen kann diese kabelgebundene Variante aber mehr erschwerend wirken.
Größere Flächen verlangen nach einem Benzinrasenmäher, der allerdings in der Pflege wartungsintensiver sein kann. Ab einer Fläche von 700 qm kann der Hobbygärtner auch über einen Aufsitzrasenmäher nachdenken, um sich zu viel Anstrengung zu ersparen. Weitere Kriterien beim Kauf eines Rasenmähers sind die Schnittbreite (Sie sollte sich proportional zur Gartengröße verbreitern), Fahrwerkshöhenverstellung, Fangkorb (Hier gilt: Groß ist gut, aber er sollte auch leicht zu entfernen und zu heben sein), und die Räder, die Unebenheiten bei größerem Radius besser meistern.
Insgesamt muss im gesamten Garten für ausreichend Bewässerung gesorgt werden. Gerade für Beete, Büsche und Hecken kann ein Gartenschlauch genügen. Bei einer großzügigen Rasenfläche empfiehlt sich – gegebenenfalls zusätzlich – ein Rasensprenger.
Zum Stutzen der Hecken und Büsche kann eine einfache Heckenschere gebraucht werden. Begibt man sich in höhere Gefilde, verrichten natürlich eine Leiter und auch eine Baumschere mit Teleskopstange oder eine elektrische Säge gute Dienste. Zum Sammeln des Gartenabfalls nach dem Stutzen sollten Sie eine Harke im Schuppen lagern.

Pflänzchen, Beete, Blumentöpfe

Für die Kleinstarbeit an Blumentöpfen und auf dem Beet sind Blumenkellen und –krallen gut zu gebrauchen. Sie sind hilfreich beim Ein- und Umtopfen sowie zum Lüften und Lockern des Bodens. Auch ein Unkrautstecher und eine Gartenschaufel sollten im Gerätesammelsurium nicht fehlen. Wenn die Pflanzen neu eingesetzt oder ausgehoben werden sollen, bietet sich ein Spaten für das Graben tiefer Löcher an. Alle Utensilien gibt es in unterschiedlichen Größen, so dass auch der kleine und verwinkelte Garten gut zu bearbeiten ist. Außerdem ist natürlich ein Eimer wichtig zum Sammeln von kleineren Abfällen.
Mit dieser Ausrüstung kann eigentlich nichts schief gehen und der Traum von der Gartenoase wird schnell Wirklichkeit.

 



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