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Feiertagszuschuss für Betreuer

So viel Bonuszahlung ist angemessen

Kindermädchen, Tagesmütter, Haushaltshilfen oder Gärtner – sie alle freuen sich zur Adventszeit über einen Feiertagszuschuss für ihre Arbeit, die sie das ganze Jahr über leisten.

Weihnachten ist wunderschön, geht aber leider meist ganz schön ins Geld. Die Familie will beschenkt werden, obendrein kommt das hochpreisige Weihnachtsessen auf uns zu, dicht gefolgt von der großen Silvesterparty. Am Ende des Monats ist bei vielen nur noch wenig oder gar kein Geld übrig. Daher freuen sich vor allem Geringverdiener über einen Feiertagszuschuss.

Fürsorge belohnen

Sie kümmern sich das ganze Jahr über um den Garten, den Haushalt oder um die eigenen Kinder. Ohne ihre Hilfe würden viele Familien im Stress ersticken. Die Nannys, Tagesmütter, Haushaltshilfen und Gärtner nehmen vielen Haushalten eine Menge Arbeit ab. Gesäuberte Wohnungen, ausgelastete Kinder oder ein blumenreicher Garten – die Leistungen der Angestellten oder Part-Time-Sitter sollte man besonders zu Weihnachten honorieren. Wenn diese ihre Aufgaben das ganze Jahr über mehr als nur gut gemacht haben, kann man sich sogar etwas Besonderes einfallen lassen. Doch was ist angemessen? Vergibt man lieber Geldgeschenke oder ist ein kleines Präsent als Zuschuss?

 

Titel

Kindermädchen

Privat beschäftigte Vollzeitkräfte sollten einen Bonus von mindestens einem Wochenlohn erhalten. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Kosten für die Heimreise zu übernehmen oder andere großzügige Geschenke zu machen. Kinder haben ihre ganz eigene Weise zu schenken. Sie können mit einem selbstgemalten Bild oder selbstgebackenen Plätzchen Danke sagen und ihre Wertschätzung zum Ausdruck bringen.

Tagesmutter

Wenn es keine Regelungen der Einrichtung gibt, für die die Tagesmutter arbeitet, kann man einen Weihnachtsbonus von ein oder zwei Tageslöhnen geben. Aber auch hier sind die kleinen, einzigartigen Geschenke aus Kinderhand eine nette und persönliche Möglichkeit, um Danke zu sagen.

Babysitter

Für den Babysitter eignen sich Gutscheine für eines seiner Lieblingsgeschäfte im Wert von 20 bis 50 Euro als Zeichen der Anerkennung und des Dankes. Gutscheine für Musikportale wie iTunes sind ebenfalls beliebt oder aber für eine Maniküre, H&M oder Ähnliches. Ein selbstgemaltes Bild vom Schützling ist hier eine schöne Zugabe.

Tiersitter

Über die Feiertage erhöht sich in der Regel der Stundensatz für die Betreuung des vierbeinigen Freundes. Für viele Menschen sind ihre Haustiere wie Kinder. Es kann also auch hier nicht schaden, dem Menschen, der dazu beiträgt, dass der Liebling gesund bleibt und seine Spielstunden nicht zu kurz kommen, angemessen zu danken.

Altenpfleger

Für private Vollzeitkräfte sollte man mindestens ein Bonus von einem Wochenlohn zahlen. Der Job als Seniorenbetreuer kann sehr stressig und körperlich anstrengend sein. Dafür seine Anerkennung zu zeigen, ist gerade während der Feiertage sehr wichtig. Eine Weihnachtskarte mit einem Dankesgruß, ein Gutschein für eine Wellness-Anwendung oder eine Massage sind eine gute Ergänzung dazu. Wer eine Pflegekraft über eine Agentur beschäftigt, sollte sich vorher erkundigen, wie Bonuszahlungen dort gehandhabt werden. Natürlich sind kleine Trinkgelder oder Geschenke auch hier willkommen. Sollten die Lieben in einem Pflegeheim untergebracht sein, sollte man die Regelungen der Einrichtung zum Thema Trinkgeld oder Bonus abklären. Eine kleine Gabe wie Pralinen oder eine Weihnachtskarte sind auch möglich.

Persönlich Danke sagen

Bonuszahlungen sind immer freiwillige Gaben. Es gibt also keine genaue Vorschrift, wie viel wirklich angemessen ist. Am besten ist, wenn jeder nach eigenem Empfinden entscheidet, wie viel ihm die Haushaltshilfe, die Nanny oder der Gärtner wert sind. Es ist auf jeden Fall ratsam, die Personen, die sich um geliebte Menschen und Tiere kümmern, auch mit einer persönlichen Danksagung zu ehren. Denn dies kann so schnell keine materielle Gabe ersetzen.



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