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Babysitter-Job: 8 Tipps für die Gehaltsverhandlung

Viele Betreuer sind unsicher, was eine angemessene Bezahlung für ihre Arbeit ist und wissen nicht, mit welchen Vorstellungen Sie in die Gehaltsverhandlungen gehen sollen. Mit diesen Tipps geht's leichter!

Bevor Sie sich nach einer Stelle als Kinderbetreuer umsehen, sollten Sie sich zunächst überlegen, welches Einkommen Sie anstreben. Außerdem sollten Sie sich nur auf Jobangebote bewerben, die sich innerhalb Ihrer Gehaltsvorstellungen bewegen. Folgende Hinweise können ihnen bei der Gehaltsverhandlung hilfreich sein:

Informieren Sie sich über die gängigen Stundenlöhne

Gehen Sie sicher, dass Ihre Gehaltsvorstellungen nicht aus dem Rahmen fallen. Erfahren Sie mehr über die durchschnittlichen Einnahmen eines Babysitters mit dem Stundenlohnrechner für Babysitter auf Betreut.de. n die Berechnung des Stundenlohns für einen Babysitter fließen mehrere Faktoren ein. Dazu zählen zum Beispiel: Anzahl der Kinder, Erfahrung, regionale Unterschiede und der zeitliche Umfang.

Stellen Sie Vergleiche an

Wenn möglich, sehen Sie sich Beispiele von Arbeitsverträgen an, um zu erfahren, was darin alles festgelegt ist fragen Sie andere Babysitter nach Ihrem Stundenlohn. Wenn es in Ihrem Tätigkeitsbereich einen Berufsverband gibt, können Sie auch hier hilfreiche Informationen erhalten (z.B. Bundesverband für Kindertagespflege für Tagesmütter.)

Bringen Sie Ihren Lebenslauf auf Vordermann

Listen Sie alle relevanten Berufserfahrungen auf, einschließlich Weiterbildungen, die Sie in dem Bereich absolviert haben und Zertifikaten, die Sie dafür erhalten haben. Mehr Erfahrung wird Sie nicht automatisch von anderen Bewerbern abheben, aber es kann Ihnen bei der Gehaltsverhandlung behilflich sein. Es ist außerdem ratsam, schriftliche Zeugnisse von vorherigen Arbeitgebern vorzulegen.

Heben Sie Ihre Stärken hervor

Wenn die Familie sich auf Ihre Gehaltsvorstellungen nicht einlässt, sollten Sie Ihre Stärken und Erfahrungen hervorheben. Vielleicht sprechen Sie Spanisch oder haben während Ihrer Studienzeit Fußball gespielt, so dass Sie den Kindern neue Fähigkeiten vermitteln können? Heben Sie hervor, welche Erfahrungen Sie einzigartig machen.

Legen Sie Ziele und regelmäßige Feedback-Treffen fest

Wenn Sie mit den Gehaltsvorstellungen der Familie nicht zufrieden sind, aber die Anstellung dennoch antreten wollen, so können Sie Ihren potenziellen Arbeitgeber darum bitten, Ziele festzulegen und Ihnen bei Erreichen dieser Ziele eine spätere Gehaltserhöhung zu ermöglichen.

Gehen Sie auf die Familie ein

Manchmal ist ein geringeres Gehalt auch akzeptablel (solange Sie Ihre Rechnungen noch bezahlen können), wenn die Familie genau das ist, wonach Sie gesucht haben, aber finanziell nicht in der Lage ist, das von Ihnen geforderte Gehalt zu zahlen. Am Ende müssen sich Familie und Kinderbetreuer miteinander wohl fühlen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren.

Bitten Sie um einen schriftlichen Vertrag

Bitten Sie die Familie, eine schriftliche Beschreibung der Betreuungstätigkeit oder einen Vertrag aufzusetzen, der alle Aufgaben aufführt und detaillierte Informationen über Gehalt und Bonuszahlungen sowie Hausregeln beinhaltet. Wenn Sie eine Anstellung in Erwägung ziehen, sollten Sie den Vertrag mit nach Hause nehmen und ihn sich genau durchlesen, ehe Sie die Tätigkeit aufnehmen. Achten Sie darauf, dass der Vertrag wichtige Punkte wie Urlaub, Ausfallstunden, Mehrstunden, Vertretung und Kündigungsfristen regelt.

Nicht um jeden Preis

Wenn eine Familie gar nicht auf Ihre Gehaltsvorstellungen eingehen will und an einer Bezahlung festhält, die weit unter Ihren Vorstellungen liegt, sollten Sie nicht um jeden Preis einwilligen. Als Betreuer leisten Sie wertvolle Arbeit und diese Wertschätzung sollte sich auch in Ihrer Bezahlung wiederspiegeln. Wenn eine Familie Ihnen leider nur ein sehr niedriges Angebot machen kann, wartet der richtige Job vielleicht an anderer Stelle auf Sie.

 

Dieser Text erschien ursprünglich auf Care.com und wurde aus dem Englischen übersetzt.

 



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